Elektrokonvulsionstherapie - Fehlerquellen und Hilfsmaßnahmen bei insuffizienter Konvulsionsdauer
M. Weller, J. Kornhuber · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1992 · Heft 06 · S. 223-226
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das therapeutische Prinzip der modernen Elektrokonvulsionstherapie (EKT) ist die Provokation einer Serie von sechs bis zehn Konvulsionen einer Dauer von mindestens 25 s durch unilaterale Reizung der Subdominanten Hemisphäre. Insuffiziente Konvulsionen oder insuffiziente Konvulsionsdauern sind kein seltenes Problem in der klinischen Praxis und können oft auf die Begleitmedikation oder technische Probleme bei der Durchführung der unilateralen EKT zurückgeführt werden. Falls derartige Faktoren ausgeschlossen werden können, bieten sich als weitere Maßnahmen eine kontrollierte Hyperventilation und die…