Was erwartet der Psychiater von der Kernspintomographie und -spektroskopie?
K. Mann, M. Bartels · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1992 · Heft 08 · S. 308-314
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Kernspintomographie (KST) des Gehirns weist gegenüber der Computertomographie (CT) die Vorteile fehlender Strahlenbelastung, artefaktfreier Darstellung knochennaher Strukturen, hoher Kontrastanhebung zwischen grauer und weißer Substanz und der freien Wahl der Schnittführung auf. Es ist zu erwarten, daß in Zukunft die KST das CT für viele differentialdiagnostische Untersuchungen des Gehirns ersetzen wird. Schon heute gilt die Überlegenheit der KST für systematische Untersuchungen psychiatrischer Erkrankungen mit diskreten Hirnparenchymdefekten als erwiesen. Dies wird am Beispiel der Schizophre…