Untersuchung zur Häufigkeit konnataler Infektionen*
K. Friese, M. Beichert, H. Hof, W. Weikel, D. Falke, R. Sickinger, F. Melchert · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1991 · Heft 11 · S. 890-896
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vor- und Nachteile eines geburtshilflichen Infektionsscreening werden seit Jahren diskutiert. Aus diesem Grund haben wir eine Prävalenz-Untersuchung der wichtigsten Erreger konnataler Infektionen unter Ausschluß der Röteln-, Lues- und HIV-Infektion bei 512 Schwangeren und ihren Neugeborenen durchgeführt. Weitere serologische Kontrollen erfolgten drei Monate post partum sowie auch darüber hinaus. Zytomegalie-IgG-Antikörper waren bei 46% und Zytomegalie-IgM-Antikörper bei 1,3% der Frauen nachweisbar. Gebärende unter 20 Jahren bzw. sozial schwachgestellte Mütter zeigten den höchsten Durchseuchungsgr…