Grundlagen der physiologischen und medikamentös induzierten Zervixreifung - Neuere morphologische und biochemische Befunde*
W. Rath, R. Osmers, B. C. Adelmann-Grill, H. W. Stuhlsatz, H. Tschesche, M. Szevérini · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1990 · Heft 09 · S. 657-664
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Reifung der Zervix in der Spätgravidität ist eine essentielle Voraussetzung für eine komplikationslose Geburt am Termin. Die physiologische Zervixreifung ist charakterisiert durch eine diffuse Auflockerung des kollagenen Bindegewebes mit weit auseinandergedrängten Kollagenfibrillen und Vermehrung der extrazellulären Grundsubstanz. Diese morphologischen Veränderungen sind denen nach Prostaglandin-Vorbehandlung der Zervix vergleichbar. Die lokale Applikation von PG führt zu einer deutlichen multifokalen Bindegewebsauflockerung mit „aktivierten“ Fibroblasten, die durch eine feinkörnige Auflocker…