CareLit Fachartikel

Gibt es ein von der Gestationszeit abhängiges Azidoserisiko?

V. M. Roemer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1989 · Heft 06 · S. 529-535

Dokument
844530
CareLit-ID
Jahr
1989
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
V. M. Roemer
Ausgabe
Heft 06 / 1989
Jahrgang 49
Seiten
529-535
Erschienen: 1989-06-01 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Zusammenfassung Daten von 12 481 auf vaginalem Weg zur Welt gekommenen Neugeborenen zeigen, daß die Gestationsdauer einen signifikanten Einfluß auf die aktuellen Blutgase und das aktuelle pH hat: Bei vergleichbaren klinischen Untersuchungsbedingungen (Apgar-Index nach einer Minute) beobachtet man mit zunehmender Reife des Neonaten eine stetig ansteigende, vorwiegend metabolische Azidose. Reif und lebensfrisch (Apgar 9 und 10) geborene Kinder haben nach unseren Daten in 0,5 - 0,7% einen pH-Wert unter 7,100 und in 13 - 16% einen Wert unter 7,200. Bei diesen Kindern scheint eine übertriebene Angst vor der Azidämie…

Schlagworte

Geburtshilfe und Frauenheilkunde