Der embryonale Dottersack bei gestörter Frühschwangerschaft
A. Rempen · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1988 · Heft 11 · S. 804-808
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einer prospektiven Studie wurden mittels vaginaler Sonographie Nachweisbarkeit und Größe des Dottersacks bei 377 Einlingsschwangerschaften bestimmt. Es handelte sich um 298 normale Schwangerschaften und 79 Aborte. Von den letzteren waren 18 zum Zeitpunkt der Untersuchung noch intakt und 61 gestört. Bei 172 normalen Graviditäten mit einem verläßlichen Gestationsalter zwischen 5 und 10 kompletten SSW p.m. war der Dottersack in 158 Fällen (91,9%), bei 14 noch intakten Graviditäten in allen Fällen, dagegen bei 29 gestörten Schwangerschaften nur 10mal (34,5%) zu erkennen (p