Screeningprogramm zur Erfassung von Kindern mit einem erhöhten SIDS-Risiko (Plötzlicher und unerwarteter Kindstod)
S. Scholle, G. Zwacka, B. Scheidt, S. Glaser, P. Oehme, R. Rathsack · Klinische Pädiatrie · 1989 · Heft 05 · S. 377-381
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die gegenwärtige favorisierte Hypothese der Ätiopathogenese des SIDS sieht einen Zusammenhang zwischen dem plötzlichen und unerwarteten Kindstod und einer Dysfunktion des Hirnstamms bei der Neuroregulation der kardiorespiratorischen Prozesse. Davon ausgehend stützt sich das vorzustellende Screeningprogramm zur Früherkennung möglicherweise SIDS-gefährdeter Kinder zum einen auf eine polygraphische Untersuchung während des Schlafes, zum anderen auf den Nachweis des Neuropeptids Substanz P. Es werden die Ergebnisse der Untersuchung von 208 Kindern vorgestellt, die mittels prä-, peri- und postnataler…