Dysbare Osteonekrosen bei Berufstauchern: MRT als Screeningverfahren?
D. Heyer, H. Schöntag, R. Maas, M. Beese · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1994 · Heft 10 · S. 335-340
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 20 männlichen Berufstauchern wurden insgesamt 68 MR-Untersuchungen der großen Gelenke durchgeführt, dabei waren 16 Gelenkregionen im Verlaufbeurteilbar. Ergänzend wurde bei 16 Tauchern eine MRT des Hirnschädels durchgeführt. Bei den Gelenkuntersuchungen fanden sich bei 11 Patienten Signalalterationen im Knochenmark, die in 9 Fällen eine für Knocheninfarkte typische Signalgebung und Konfiguration aufwiesen. Ein Patient zeigte einen zerebralen Entmarkungsherd. Es zeigte sich eine hohe Sensitivität der MRT gegenüber den anderen Untersuchungsverfahren bezüglich des Nachweises dysbarer Osteonekros…