Stellenwert der Portangiographie bei der Verlaufskontrolle der lokoregionären Chemotherapie
R. Tomczak, H. Zeitler, N. Rilinger, T. Pfeifer, H. J. Häberle, U. Leibing, J. M. Friedrich · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1992 · Heft 12 · S. 552-554
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 101 Portangiographien bei 73 Patienten mit Metastasen kolorektaler Karzinome (59 arterielle Portsysteme, 4 implantierte Pumpen und 10 abdominelle Portsysteme) wurden zwischen Januar 1991 und Februar 1992 durchgeführt und ausgewertet. 81 % der Befunde waren unauffällig. 19 % zeigten Komplikationen, wie Dissektionen, Paravasate oder Verschlüsse. Der Prozentsatz der Komplikationen, die Änderungen des therapeutischen Vorgehens notwendig machten, zeigt, daß die Portangiographie vor jedem neuen chemotherapeutischen Zyklus eine unverzichtbare diagnostische Voraussetzung ist.