Humaner Fibrinkleber als neues Therapiekonzept bei Cyclophosphamid-induzierter Zystitis und Makrohämaturie
V. Müller-Mattheis, H. Jürgens, U. Göbel, R. Ackermann · Klinische Pädiatrie · 1988 · Heft 03 · S. 274-278
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die erfolgreiche Behandlung der hämorrhagischen Zystitis nach systemischer Cyclophosphamidtherapie bietet auch heute noch größte Probleme, weil bei den bisher zur Anwendung gekommenen Maßnahmen erhebliche Nebenwirkungen in Kauf genommen werden mußten. Bei einem 16jährigen Mädchen konnte eine schwere chemische Zystitis, die nach einer systemischen Langzeit-low-dose Cyclophosphamid-Therapie aufgetreten war und zu massiven Blutungen geführt hatte, durch endoskopisch kontrollierte, intravesikale Applikation von humanem Fibrinkleber vollkommen abgeheilt werden. Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet.