DNS-Aneuploidie bei Kindern mit akuten Leukämien: I. Inzidenz und klinische Bedeutung im Rahmen der BFM-Studien
W. Hiddemann, J. Ritter, B. Wörmann, M. Budde, U. Creutzig, G. Schellong, Th. Büchner, H. Riehm · Klinische Pädiatrie · 1985 · Heft 03 · S. 215-220
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Analysen des zellulären DNS-Gehaltes mittels Durchflußzytophotometrie wurden bei 226 Kindern mit akuter lymphoblastischer (ALL) und 61 Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) durchgeführt, um die Häufigkeit und klinische Bedeutung von DNS-Aneuploidien zu untersuchen. Alle Kinder wurden im Rahmen der BFM-Studien ALL 79/81 und 81/83 sowie AML 78 und 83 behandelt. DNS-Aneuploidien fanden sich bei ALL in 39,8 % und bei AML in 36,1 % aller Fälle. Innerhalb der ALL-Gruppe war die Rate aneuploider DNS-Stammlinien bei non-T/ non-B ALL mit 44,1 % signifikant höher als bei T-ALL mit 14,3 % (p < 0,0…