Der Beitrag Alfred K. Graefes zur operativen Behandlung des paretischen Schielens im ausgehenden 19. Jahrhundert
Rainer Weidlich · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1996 · Heft 01 · S. 66-67
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Alfred Karl Graefe ist einer von drei bedeutenden Augenärzten der Graefe-Familie im 19. Jh., die sich wissenschaftlich mit dem Schielen beschäftigten. So hat er in 20 Publikationen zu Störungen der Augenmotilität Stellung genommen. In der Arbeit „Die Indikationsstellung bei operativer Behandlung der paralytisch bedingten Deviationen des Auges” stellt er seine Auffassungen zu diesem Problem zusammen. Er zieht drei Operationsmethoden in Betracht: Die Resektion des paretischen Muskels, die Tenotomie des ipsilateralen Antagonisten und die Tenotomie des kontralateralen Synergisten. In Abhängigkeit vom…