Sonographische Diagnostik fetaler Leberzysten
Th. Schramm, Annelies. Schmölz, K. Ph. Gloning, E. Brusis, W. Permanetter · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1987 · Heft 02 · S. 124-127
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über die pränatale sonographische Diagnose fetaler Leberzysten bei gleichzeitigem Vorliegen einer massiv verdickten und zystisch veränderten Plazenta in der 23./24. SSW berichtet. Karyotypisierung und serologische Untersuchungen des per Nabelschnurpunktion gewonnenen fetalen Bluts ergaben keine pathologischen Befunde. Die Leberzysten wurden wegen Verdrängungserscheinungen intrauterin zweimal punktiert. Der Fetus verstarb in der 35. SSW aufgrund einer Mangelernährung infolge der Plazentaveränderungen, deren Genese unklar blieb.