Veränderungen von Blutgerinnung, Thrombozyten- funktion und vaskulärer Prostazyklinsynthese durch Magnesiumsulfat
R. C. Briel, T. H. Lippert, H. P. Zahradnik · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1987 · Heft 05 · S. 332-336
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Gestose/Präeklampsie spielen Magnesiummangel, Prostazyklinmangel und verminderte Prostazyklinsensitivität der Thrombozyten möglicherweise eine wichtige pathophysiologische Rolle. Es wurde deshalb der Einfluß von Magnesiumsulfat (in vitro 2-16 mVal/l) auf Thrombelastogramm. spontane und ADP-induzierte Thrombozytenaggregation, Prostazyklinsensitivität der Thrombozyten und Prostazyklinfreisetzung aus Nabelschnurgefäßpräparationen untersucht. Im Thrombelastogramm konnte ein hemmender Einfluß des Magnesiumsulfats auf alle Meßparameter festgestellt werden. Spontane und ADP-induzierte Thrombozytenag…