Stellenwert der Chorionbiopsie in der klinischen Routine
H. Genger, W. Schnedl, P. Scholz, P. Wagenbichler · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1986 · Heft 10 · S. 729-731
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Um die Vorteile und Risiken des noch neuen Verfahrens der Chorionbiopsie zur pränatalen Diagnose von Chromosomenaberrationen abwägen zu können, wurde bei 100 Patientinnen diese Untersuchung vorgenommen. Die meisten Biopsien fanden in der 8. Schwangerschaftswoche statt. Verwendet wurde ein weicher Katheter mit verbiegbarem Metallmandrin, welcher unter Ultraschallsicht transzervikal zum Chorion frondosum geführt wurde. Mittels Unterdruck aspirierte man nach Entfernen des Mandrins Trophoblastgewebe. Das Abortusrisiko innerhalb von 10 bis 14 Tagen nach der Biopsie konnte nach anfänglichen Schwierigke…