Die ultrasonographische Frühdiagnose der Placenta praevia und ihr klinischer Stellenwert
S. Zanke · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1985 · Heft 10 · S. 710-713
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unter 4142 ultrasonographischen Screeninguntersuchungen in der 16. bis 20. SSW wurde eine Inzidenz von 4% Frühfällen einer Placenta praevia ermittelt. In einer prospektiven Studie konnte bei 90% der 158 Frühfälle eine Verschiebung des Plazentasitzes (Migration) beobachtet werden. 86% aller Migrationen waren bis zur 28. SSW abgeschlossen, eine individuelle prognostische Aussage läßt sich aus dem primären ultrasonographischen Befund nicht ableiten. Das Spätabortrisiko war mit 4% erhöht, die Rate perinatalogischer Komplikationen dagegen nicht. Es wird eine in die 28. SSW vorgezogene zweite Screening…