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Herkunftslandprinzip im Gesundheitswesen: Königsoder Irrweg? - Beispiele aus der Arzneimittelversorgung -

Dettling, H.-U.; Herr, G. · Pharma Recht, Frankfurt · 2005 · Heft 2 · S. 47 bis 55

Dokument
84484
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pharma Recht, Frankfurt
Autor:innen
Dettling, H.-U.; Herr, G.
Ausgabe
Heft 2 / 2005
Jahrgang 27
Seiten
47 bis 55
Erschienen: 2005-02-01 00:00:00
ISSN
0172-6617
DOI

Zusammenfassung

Die Autoren stellen fest, dass der Einsatz des Herkunftslandsprinzips nicht zu einem „natürlichen Inlandsmarkt“ oder „echten Binnenmarkt“ führte, sondern zu einem zerklüfteten Gebilde ohne Rechtssicherheit, ohne einheitliche Prinzipien und ohne effiziente behördliche Überwachung. Der von Europäischen Union begonnene und künftig angestrebte, breitflächige Einsatz des Herkunftslandsprinzips erscheint als Irrweg. Er ist nicht vereinbar mit fundamentalen Rechtsgrundsätzen gerade auch der EU wie dem Verbot von Wettbewerbsverfälschungen im Binnenmarkt, dem Gebot der Sicherstellung eines hohen Gesundheitsund Umweltschu…

Schlagworte

EUROPAEISCHE UNION DPR RICHTLINIE VERTRÄGE LEISTUNG PERSONEN PRAXIS ZIELE ES UMWELT APOTHEKEN DEUTSCHLAND MENSCHEN RECHTSPRECHUNG BEVÖLKERUNG MARKETING