Die Entwicklung radikaler Operationstechniken in der Gynäkologie am Beispiel des Ovarial- und Zervixkarzinoms*
O. Käser · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1989 · Heft 12 · S. 1025-1030
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Am Beispiel des Ovarial- und des Zervixkarzinoms wird gezeigt, wie sich die operative Behandlung der genitalen Malignome in den letzten 40 - 50 Jahren verändert hat. Beim Ovarialkarzinom ist das optimale (radikale) Debulking als Eckpfeiler der Therapie (auch fast) allgemein akzeptiert, beim Zervixkarzinom wird eine individualisierte Operation, bei gegebener Indikation auch die Becken- eviszeration, bevorzugt. Kontrovers beurteilt wird bei beiden Malignomen der therapeutische Gewinn einer ausgedehnten paraaortal-pelvinen Lymphonodektomie oder auch die „radikale“ Exzision des Paragewebes beim Zervi…