CareLit Fachartikel
Impfungen in der Schwangerschaft
H. Stickl · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1985 · Heft 06 · S. 347-350
Dokument
844866
CareLit-ID
Jahr
1985
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Keine der zur Zeit gängigen Lebendimpfungen - auch gegen Röteln - rufen eine Schädigung der Frucht hervor. Akzidentell erfolgte Impfungen stellen somit keine Abbruchindikation dar. Notwendige Impfungen sollten trotzdem - hauptsächlich aus juristischen Gründen - vor Beginn einer Schwangerschaft abgeschlossen sein. Wegen der Abortgefahr sollten Impfungen mit Provokationscharakter (z.B. Cholera, Typhus/Paratyphus A und B parenteral) möglichst unterlassen werden. Die Gabe von homologem Immunglobulin ist in der Schwangerschaft unbedenklich.
Schlagworte
Geburtshilfe und Frauenheilkunde