Palliative Radiotherapie mit und ohne Hyperthermie in der Gynäkologie
M. Herbst · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1983 · Heft 08 · S. 520-524
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die palliative Radiotherapie nimmt eine zentrale Stellung in der Therapie fortgeschrittener Primärtumoren, Rezidive und deren Metastasen ein. Insbesondere ist sie in der Gynäkologie bei Skelett-, Hirn- und Lebermetastasen eingeführt sowie bei der Palliation von Rezidiven des Mamma- und Gebärmutterkarzinoms. Folgende Remissionsraten können erreicht werden: - Skelettmetastasen 80% - Hirnmetastasen 70% - Lebermetastasen 40-50% - Lokalrezidive des Mammakarzinoms 80% - Kollumkarzinomrezidive 50-80% Der kombinierte Einsatz der Hyperthermie mit Radiotherapie erhöht die lokale Kontrollrate. Bisher konnte…