Eine neue experimentelle Methode zur Behandlung von Beckenwandrezidiven gynäkologischer Malignome
M. Höckel, J. Kutzner, H. Bauer, V. Friedberg · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1989 · Heft 11 · S. 981-986
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Beckenwandrezidive gynäkologischer Malignome nach primärer oder adjuvanter Strahlenbehandlung haben eine extrem schlechte Prognose, obwohl in etwa der Hälfte der Fälle zum Zeitpunkt ihrer Diagnose offensichtlich noch keine Fernmetastasen bestehen. Eine radikale operative Entfernung der Beckenwandrezidive ist oft nicht mehr möglich und eine nochmalige konventionelle perkutane und/ oder intrakavitäre Bestrahlung mit einer tumorvernichtenden Dosis verbietet sich aus Gründen der Strahlentoleranz von benachbarten Beckengeweben bzw. -organen. Die verschiedenen Formen der Chemotherapie sind bisher nicht…