Das Verhalten der 3-Phasenszintigraphie bei Hüftgelenksprothesen
Ch. Schmidt, H. Born · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1990 · Heft 02 · S. 149-152
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Auswertung von etwa 600 szintigraphisch untersuchten Hüftgelenksprothesen zeigt, daß die Nuklearmedizin, besonders bei zementfreien isoelastischen Prothesen, mehr als nur eine Zusatzuntersuchung ist. Die Kombination der 3-Phasenszintigraphie mit der Leukozytenszintigraphie kann die Probleme der infizierten und der aseptisch ausgelockerten Prothese in gut 90% der Fälle klären. Die konventionelle Röntgendiagnostik, die als einzige Methode die Morphologie des Knochens wiedergibt, bleibt nach wie vor das erste Untersuchungsverfahren.