Augenveränderungen bei Alkoholembryopathie*
E. N. Hinzpeter, St. Renz, H. Löser · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1992 · Heft 01 · S. 33-38
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Alkohol ist als teratogene Noxe die häufigste Ursache für geistige Behinderung und körperliche Fehlentwicklung. Etwa 2200 Kinder mit Alkoholembryopathie werden pro Jahr in der BRD geboren. Die charakteristischen Veränderungen bestehen in intrauterinem und postnatalem Minderwuchs verbunden mit Untergewicht, Muskelhypotonie, Hyperaktivität, Mikrocephalus, geistiger Retardierung und einer typischen Facies (Epikanthus, verkürzter Nasenrücken bei Säuglingen, sog. „Steckdosennase”, fehlendes Philtrum, schmales Lippenrot der Oberlippe, hypoplastische Mandibula, dysplastische, nach hinten rotierte Ohren)…