Der „Blendvisus” - Teil 1: Physiologische Grundlagen der Visusänderung bei steigender Testfeldleuchtdichte
B. Hauser, H. Ochsner, E. Zrenner · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1992 · Heft 02 · S. 105-109
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die klinische Sehschärfenprüfung als ein wichtiges Maß für die Funktionstüchtigkeit des Auges mißt die Sehschärfe nur in einem eng definierten Leuchtdichtebereich von 160 bis 320 cd/m2 und kann daher pathologische Sehschärfeminderungen in anderen Leuchtdichtebereichen nicht erfassen. Es wird ein einfaches klinisches Verfahren beschrieben, um die Sehschärfe in Abhängigkeit von der Leuchtdichte zu prüfen. Bei einem Untersuchungsabstand von 80 cm wurden auf einem kleinen Testfeld, dessen Leuchtdichte zwischen 0,1 und 30000 cd/m2 variabel war, Landoltringe verschiedener Größe dargeboten und eine Visu…