Augenstörungen bei Kindern mit erworbenen schweren Hirnschäden
H. F. Piper, U. Kalbe · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1992 · Heft 07 · S. 12-17
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 27 schwer hirngeschädigte Kinder wurden augenärztlich und während eines acht- bis zehnwöchigen Rehabilitationsverlaufes kinderärztlich untersucht. Bei noch stark eingeschränkter Bewußtseinslage fanden sich kaum kortikal gesteuerte Sehfunktionen, aber häufig Reaktionen von Lidern, Pupillen und Bulbi, die auf Stammhirnebene verschaltet sind. Ihre Entwicklung wurde verfolgt und in Beziehung gesetzt zu den sich wieder etablierenden Sehfunktionen. Einige Lidschlußreflexe scheinen von prognostischer Bedeutung für den Wiedererwerb der kortikalen Sehfunktionen zu sein.