Zur Diagnostik der Opticus-Neuropathie bei endokriner Orbitopathie
B. Heinemann, P. Bischoff, J. Jörgensen, B. Weder · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1991 · Heft 05 · S. 460-461
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anhand eines Fallbeispiels werden Untersuchungsmethoden zur Diagnostik der Opticus-Neuropathie bei endokriner Orbitopathie vorgestellt. Neben der Visusabnahme und dem Gesichtsfeldausfall können auch die Messung eines erhöhten episkleralen Venendrucks, die Ableitung pathologischer visuell evozierter Potentiale und die Darstellung der verdickten Augenmuskeln mittels bildgebenden Untersuchungsmethoden wie Schädelcomputertomogramm und Kernspintomografie die Diagnose der Kompression des N. opticus durch die vergrößerten Augenmuskeln sichern.