Hintere Glaskörperabhebung
G. Eisner · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1989 · Heft 05 · S. 389-392
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintere Glaskörperabhebungen (HGA) sind häufig. Ihre Komplikationen, nämlich Netzhautablösungen, hingegen sind selten. Komplikationsarme und komplikationsträchtige Glaskörperabhebungen kann man bei der biomikroskopischen Untersuchung anhand morphologischer Kriterien unterscheiden, und zwar am Verlauf der hinteren Glaskörpergrenzmembran und ihrer Insertionslinie an der hinteren Grenze der Glaskörperbasis. Die komplikationslose Form ist eine rhegmatische HGA, die zeitlich und anatomisch komplett ist. Sie hat die Form eines Sacks, dessen Hinterwand auf halber Höhe perforiert ist und dessen Inhalt si…