Hochdosierte Immunglobulintherapie bei Rhesusinkompatibilität
Günter Hofstadler, L. Hohenauer · Klinische Pädiatrie · 1995 · Heft 03 · S. 103-105
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Zeitraum von September 1992 bis Ende August 1993 wurden vierzehn Kinder mit Rhesusinkompatibilität durch hochdosierte i.v. Gabe von Immunglobulin G behandelt. Bei elf Patienten war keine Blutaustauschtransfusion (BAT) notwendig, bei drei mußte trotz der Immunglobulintherapie eine BAT durchgeführt werden. Obwohl eine BAT nicht bei allen Patienten verhindert werden kann, stellt diese neue Behandlungsform eine wesentliche Bereicherung der bisherigen therapeutischen Möglichkeiten dar. Sie ist ohne nennenswerte Nebenwirkungen und hilft die Zahl der BAT zu senken.