CareLit Fachartikel

Intersexualität und Malignität

M. Holder, W. Hecker · Klinische Pädiatrie · 1994 · Heft 01 · S. 50-54

Dokument
845236
CareLit-ID
Jahr
1994
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Pädiatrie
Autor:innen
M. Holder, W. Hecker
Ausgabe
Heft 01 / 1994
Jahrgang 206
Seiten
50-54
Erschienen: 1994-01-01 00:00:00
ISSN
0300-8630

Zusammenfassung

Zusammenfassung Kinder mit spezifischen Störungen der Geschlechtsdifferenzierung haben ein erhöhtes Malignitätsrisiko. Am häufigsten tritt das Gonadoblastom (Carcinoma-in-situ) bei Patienten mit der reinen Form der Gonadendysgenesie (sog. Swyer-Syndrom) mit einem Malignitätsrisiko von ca. 30% auf. Bei diesen Patienten stellen vor allem die Streak-Gonaden ein erhöhtes, altersabhängiges Entartungsrisiko dar. Maligne Erkrankungen werden ebenfalls bei Kindern mit gemischter Gonadendysgenesie (in ca. 10-20%), echtem Hermaphroditismus (in den Hoden signifikant höher als in den Ovarien) und Androgenresistenz-Syndrom be…

Schlagworte

Klinische Pädiatrie