Konventionelle Röntgenuntersuchung und Computertomographie bei der Diagnostik von Orbitafrakturen
H.-J. Langen, H.-J. Daus, K. Bohndorf, K. Klose · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1989 · Heft 05 · S. 582-587
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anhand von 37 Patienten, die sich eine Schädelfraktur mit Orbitabeteiligung zugezogen hatten, wurde retrospektiv die Wertigkeit der konventionellen Übersichtsaufnahmen, der konventionellen Tomographie sowie der Computertomographie analysiert. Mit der Orbita- und Kieferhöhlenaufnahme waren in kombinierter Anwendung 96 % der Orbitabodenfrakturen nachzuweisen. Lag bei einer Gesichtsschädelfraktur ein Orbitaemphysem vor, so war nahezu immer (in 14 von 15 Fällen) die mediale Orbitawand beteiligt. Die Computertomographie hatte die höchste Aussagekraft in der Beurteilung von Orbitafrakturen, wenn sie bi…