Rhabdomyolyse unter antiretroviraler Therapie mit Lamivudin
M. Mendila, G. F. Walter, M. Stoll, R. E. Schmidt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1997 · Heft 33 · S. 1003-1006
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Ein 31jähriger AIDS-Patient erkrankte an Muskelschmerzen und -schwäche mit Fieber. 6 Wochen vorher war eine antiretrovirale Therapie mit Lamivudin (300 mg/d) eingeleitet worden. Die Untersuchung ergab ausgeprägte Myalgien bei Druck und Bewegung sowie eine Schwäche der gesamten Körpermuskulatur mit Betonung der Arme. Anamnese und Klinik sprachen für eine bakterielle oder HIV-assoziierte Myositis. UNTERSUCHUNGEN: Kreatinkinase-Aktivität (4442 U/l) und Myoglobinspiegel (3250 µ/l) waren stark, der Kreatininspiegel (96 µmol/l) und die Konzentration des C-reaktiven Prote…