MR-Tomographie nicht-tumoröser Erkrankungen des Gehirns und des Zervikalmarkes
B. Ostertun, W. Dewes, H. Süß, A. Steudel, H. Brassel, Th. Harder · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1988 · Heft 04 · S. 408-414
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anhand von 118 MRT-Untersuchungen, die mit der Fragestellung nach einer nicht-tumorösen Erkrankung des Hirns oder Zervikalmarks durchgeführt wurden, wird die Sensitivität der MRT geprüft und in 77 Fällen mit der CT bzw. Hirnsonographie (bei Kindern) verglichen. MR-tomographisch wurde in 80 % der Fälle ein pathologischer Befund erhoben, während computertomographisch bzw. sonographisch nur in 43 % die Diagnose gestellt werden konnte. Wegen der deutlich höheren Sensitivität der MRT sollte sie bei dieser Fragestellung als primäres Untersuchungsverfahren angewandt werden.