Indirekte Lymphographie: Indikationen, Technik, klinische Ergebnisse
J. Gmeinwieser, K. Lehner, W. Golder · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1988 · Heft 12 · S. 642-647
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die indirekte Lymphographie mit Iotrolan erlaubt ohne wesentliche Invasivität eine Darstellung der initialen Lymphstrombahn, der Präkollektoren und der Kollektoren. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten in der Differentialdiagnose chronischer Schwellungszustände der Extremitäten. Durch typische röntgenmorphologische Befunde können verschiedene Formen des primären Lymphödems, das Lipödem sowie lymphangiomatöse Fehlbildungen verläßlich dokumentiert werden. Außerdem verspricht die Methode neue Aufschlüsse über die Entwicklung und Pathogenese verschiedener Extremitätenschwellungen.