Charakteristika intrakranieller Meningeome in der magnetischen Resonanztomographie
J. Treisch, W. Schörner, M. Laniado, R. Felix · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1987 · Heft 02 · S. 207-214
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 23 Patienten mit intrakraniellen Meningeomen wurden mit der magnetischen Resonanztomographie (MRT) untersucht. Bei 13 Patienten wurde das paramagnetische Kontrastmittel Gadolinium-DTPA eingesetzt. Meningeome zeichnen sich durch eine im Vergleich zum Hirngewebe nur gering veränderte Signalintensität in den Spinechoaufnahmen aus, wobei der größte Kontrast im Protonendichtebild (TR 1600 ms, TE 35 ms) beobachtet wurde. In den T1-betonten Aufnahmen zeigte sich in über 50 % der Fälle ein signalarmer Saum zwischen Tumor und Hirngewebe. Während begleitende Hyperostosen der Schädelkalotte gut erkannt werd…