Die perforierende Keratoplastik - Indikationen unter besonderer Berücksichtigung der Kunstlinsenkeratopathie
R. Burk, M. Böhnke, D. von Domarus, F. Abramo · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1988 · Heft 03 · S. 191-196
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den Jahren 1980 bis Anfang 1986 wurden 1219 im Rahmen einer perforierenden Keratoplastik gewonnene Hornhaut-Exzisate histologisch untersucht. In 16,5% (201 Fälle) war eine Re-Keratoplastik erfolgt, Ursache für die erstmalige Hornhauttransplantation (n = 1.018) waren Keratitisfolgen (35,0%), gefolgt von der Gruppe der Dystrophien (30,5%) sowie der operativen (17,2%) und der nicht operativen (11,4%) Traumata. Der Anteil der kongenitalen Hornhauttrübungen betrug 3,1%, derjenige der Degenerationen 2,8%. Eine Kunstlinsenkeratopathie war über den Zeitraum von 6,5 Jahren in 6,9% Grund der Erstoperati…