Random-Dot-Stereogramme und die Grenzen ihrer Erkennbarkeit
E. C. Pittke† · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1988 · Heft 04 · S. 329-336
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Durch monokulare Vorgabe von Plus-und Minus-Gläsern wurde der Einfluß von Kontrastabschwächung kombiniert mit Aniseikonie auf die Wahrnehmung von Disparationen am TNO-Test untersucht. Reine Kontrastabschwächung wurde mit monokularen Sichtokklusionsfolien erzeugt. Ein einseitiger Visus von 0,1 bis 0,2 ist mit einem positiven TNO-Test noch vereinbar. Die Toleranzgrenze der bei sphärischer Glasvorgabe erzeugten Aniseikonie ist im Mittel auf 6% Bildvergrößerung beschränkt, während bei reiner Aniseikonie noch Werte von 5 bis 9% mit einem positiven TNO-Test vereinbar sind.