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Hemianopsien bei kortikalen und subkortikalen Läsionen des visuellen Systems: Wo liegt der Unterschied?

G. Baumgartner · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1988 · Heft 05 · S. 521-524

Dokument
845473
CareLit-ID
Jahr
1988
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde
Autor:innen
G. Baumgartner
Ausgabe
Heft 05 / 1988
Jahrgang 192
Seiten
521-524
Erschienen: 1988-05-01 00:00:00
ISSN
0023-2165

Zusammenfassung

Zusammenfassung Hemianopsien nach Läsionen des Tractus opticus oder der Sehstrahlung lassen das neuronale Korrelat der Wahrnehmung in der Sehrinde intakt. Sie werden daher bei akutem Auftreten sofort positiv realisiert. Dagegen werden Hemianopsien nach Schädigungen der Sehrinde nicht wahrgenommen und nur indirekt erschlossen. Bis heute ist ungesichert, ob der isolierte Ausfall der primären Sehrinde für das Nichtge-wahrwerden einer Hemianopsie genügt oder hierfür zusätzlich auch die peristriären Rindenareale geschädigt sein müssen. Die neuronalen Mechanismen der corticalen Signalverarbeitung in der visuellen Proj…

Schlagworte

Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde