Die Verdunstungsrate der Tränenflüssigkeit beim Menschen verglichen mit einem physikalischen Modell
W. Herold · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1987 · Heft 03 · S. 176-179
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ie Verdunstung der Tränenflüssigkeit geschieht über Diffusion, freie (thermische) und erzwungene Konvektion. Unter Ruhebedingungen spielt nur die Diffusion und die freie Konvektion eine Rolle. Deshalb sollte eine Testanordnung angewendet werden, bei der nur diese zwei Parameter wirksam werden. Bei der hier angewendeten Versuchsanordnung wird ein stationärer, bekannter Wasserdampfdruckgradient über der Augenoberfläche geschaffen. Es wird eine Tränenverdunstungsrate von 24,4±6,8 mg·cm-2·h-1 gefunden. Die Untersuchung erfolgte an 21 gesunden Probanden. Sie waren keine Brillen- oder Kontaktlinsenträg…