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Zur Konzeptgeschichte der Myotonia congenita: Die Beiträge von Julius Thomsen und Adolph Seeligmüller

Carolin Arendt, Stephan Zierz · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2022 · Heft 09 · S. 406-415

Dokument
845515
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
Carolin Arendt, Stephan Zierz
Ausgabe
Heft 09 / 2022
Jahrgang 90
Seiten
406-415
Erschienen: 2022-09-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

ZusammenfassungDie Erkrankung Myotonia congenita wurde als Entität 1876 erstmals durch Julius Thomsen beschrieben. Noch im gleichen Jahr wurde diese Beschreibung von Adolph Seeligmüller kritisch betrachtet und um wesentliche Befunde ergänzt. Bereits Charles Bell, Moritz Benedict und Ernst von Leyden hatten vor 1876 die Symptomatik der Erkrankung beschrieben, ohne jedoch eine neue Entität anzunehmen. Der Vergleich der Publikationen von Thomsen und Seeligmüller von 1876 untereinander und mit Seeligmüllers Lehrbuchkapitel von 1887 sowie mit dem heute genetisch gesicherten Krankheitsbild zeigt, dass Seeligmüller zur…

Schlagworte

Myotonia congenita Julius Thomsen Adolph Seeligmüller Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie