Die Mutation E79K des kationischen Trypsinogens erhöht die Transaktivierung des anionischen Trypsinogens
N Teich, C Le Maréchal, Z Kukor, K Caca, H Witzigmann, JM Chen, M Tóth, J Mössner, V Keim, C Férec, M Sahin-Tóth · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2015 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das humane Pankreasekret enthält zwei wesentliche Trypsinogen-Isoformen: das kationische und das anionische Trypsinogen. Bis jetzt wurden 18 genetische Varianten des kationischen Trypsinogen-Gens bei Patienten mit hereditärer oder sporadischer chronischen Pankreatitis nachgewiesen. Wichtigstes Merkmal der meisten bisher untersuchten Mutationen des kationischen Trypsinogens ist deren gegenüber dem Wildtyp erleichterte Autoaktivierbarkeit. Dieses Phänomen könnte durch eine erleichterte intrapankreatische Aktivierung von Verdauungsenzymen zur Organschädigung führen. Wir untersuchten die Charakteristika der E79K-Mut…