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Globale Erwärmung und Ausbreitungvon Infektionskrankheiten

Ebert, B.; Fleischer, B. · Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Berlin · 2005 · Heft 1 · S. 55 bis 62

Dokument
84621
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Berlin
Autor:innen
Ebert, B.; Fleischer, B.
Ausgabe
Heft 1 / 2005
Jahrgang 48
Seiten
55 bis 62
Erschienen: 2005-01-01 00:00:00
ISSN
1436-9990
DOI

Zusammenfassung

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts haben -nach anfänglich erfolgreicher Bekämpfung - die tropischen Infektionskrankheiten wieder an Bedeutung zugenommen. Vor dem Hintergrund der prognostizierten globalen Erwärmung um 1, 4-5, 8°C bis 2100 wird mit einer Ausbreitung vor allem der vektorgebundenen tropischen Infektionen gerechnet, die in besonderer Weise klimaabhängig sind. Biologische Gründe sprechen zunächst für diese Annahme, jedoch sind ökologische und sozioökonomische Faktoren bisher stets die stärkeren Triebfedern für die Verbreitung von Infektionskrankheiten gewesen.

Schlagworte

ERREGER RISIKO INFEKTIONSKRANKHEIT TEMPERATUR MEDIZIN KLIMA ES TREIBHAUSEFFEKT PFLANZEN BESCHLEUNIGUNG ATMOSPHÄRE TODESURSACHE TUBERKULOSE INFLUENZA PANDEMIEN MALARIA