Radiologischer Nachweis des Medinawurms (Dracunculus medinensis)
D. Koischwitz, W. Distelmaier · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1984 · Heft 03 · S. 325-328
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Atypische lineare oder konvolutartige, subkutan in den Weichteilen gelegene Verkalkungen bei Patienten aus tropischen Gebieten Afrikas oder Asiens können durch D. medinensis verursacht sein. Die radiologischen Befunde der verschiedenen Verkalkungsbilder des D. medinensis und ihre radiologischen Differentialdiagnosen werden aufgezeigt. Der abgestorbene verkalkte Medinawurm kann in den Weichteilen des Thorax, Abdomens, Beckens und der Extremitäten angetroffen werden und insbesondere an den großen Gelenken Komplikationen durch Fremdkörperreaktionen verursachen.