Orale TRH-Stimulation bei Schilddrüsenkarzinompatienten
D. Eißner, K. Hahn, W. Grimm · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1983 · Heft 01 · S. 95-100
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit einer oralen TRH-Stimulation läßt sich vor einer diagnostischen oder therapeutischen Jodgabe bei Patienten mit Schilddrüsenkarzinomen der TSH-Spiegel im Serum effektiv steigern, wodurch die Bedingungen für eine verstärkte Jodaufnahme in Schilddrüsenresten oder stoffwechselaktiven Metastasen verbessert werden. Vergleichbar hohe endogene TSH-Werte sind nur mit einer längerfristigen Unterbrechung der Hormonsubstitution zu erreichen, die wegen der Gefahr der Metastasenstimulation und aus psychosozialen Gründen dem Patienten nicht zugemutet werden sollte. Die beobachtete Anzahl von Nebenwirkungen…