Protonenrelaxationsverhalten menschlicher und tierischer Gewebe in vitro, Änderungen bei Autolyse und Fixierung
W. Grodd, W. G. Schmitt · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1983 · Heft 09 · S. 233-240
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es werden die Ergebnisse von Protonenrelaxationsmessungen verschiedener Gewebeproben von Ratte, Schwein und Mensch vorgestellt, die mit einem Festkörperresonanzspektroskop bei 20 MHz Und 40 °C gemessen wurden. Es zeigen sich artspezifische Unterschiede in beiden Relaxationszeiten (T1 und T2) bei Leber- und Milzgeweben. Zwischen grauer und weißer Hirnsubstanz bestehen in der longitudinalen Relaxationszeit Unterschiede von über 150 ms. Bei autolytischen Veränderungen zeigt sich eine Verlängerung beider Relaxationszeiten. Die Fixierung bewirkt dagegen nur eine Abnahme der T1-Zeiten. Die Bedeutung de…