Harnumleitung nach Suspensionsplastik bei männlicher Harninkontinenz
J. Steffens, L. Steffens, E. Becht, J. W. Thüroff, R. Hohenfellner · Aktuelle Urologie · 1993 · Heft 06 · S. 365-367
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach zwei erfolglosen Implantationen artifizieller Harnröhrensphinkter aufgrund einer iatrogenen Harninkontenz und nach einer Harnableitung mittels Kolon-Conduit wurde bei einem 51jährigen Mann die Harnkontinenz durch eine Suspensionsplastik mittels Polyesterband wiederhergestellt. Drei Monate später erfolgte eine Harnumleitung mit Augmentation-Zystoplastik. Nach drei Jahren wurde eine Ureterozystoneostomie wegen distaler Ureterstenosen erforderlich. Nach einem sechseinhalbjährigen Beobachtungszeitraum ist der Patient kontinent, hat eine gute Blasenkapazität, entleert seine Blase restharnfrei und…