Elektrophysiologische Korrelate der selektiven Aufmerksamkeit bei Schizophrenen
M. Wagner, N. Rendtorff, N. Kathmann, R. R. Engel · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1995 · Heft 02 · S. 72-82
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zusammenlassung Bei Schizophrenen sind Aufmerksamkeitsstörungen ein Teil der Symptomatik. Das Ausrichten selektiver Aufmerksamkeit auf bestimmte Attribute akustischer Reize führt zu charakteristischen oreigniskorrelierten Potentialen im EEG, einer Vergrößerung der N1 bzw. einer länger andauernden „Verarbeitungsnegalivierung”. In einer Anordnung zur selektiven akustischen Aufmerksamkeit mit rascher (2 Hz) und langsamer (1 Hz) Stimulation wurden zwölf nach DSM III-R diagnostizierte, neuroleptisch behandelte schizophrene Patienten, zwölf alkoholabhängige Patienten und zwölf nach Alter und Ausbildung…