Hochauflösende Augenmotilitätsmessungen bei der Untersuchung neurologischer Komplikationen der HIV-1-Infektion
J. Currie, B. Ramsden, C. McArthur, J. Lunch, P. Maruff, E. Benson, M. Perdices, D. Cooper · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1989 · Heft 04 · S. 273-279
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die HIV 1-assoziierte Enzephalopathie verursacht unter anderem auch Veränderungen der Augenmotilität, die sich aus Störungen des Fixierens, der sakkadischen Geschwindigkeit und Präzision, der Generierung von Antisakkaden und der langsamen Augenfolgebewegungen zusammensetzt. Die quantitative, hochauflösende Aufzeichnung von Augenbewegungen ist deshalb eine wertvolle, nichtinvasive Technik bei der Beurteilung des Erkrankungsgrades und der Progression des AIDS-Demenz-Komplexes und bei der Früherkennung neurologischer Dysfunktionen bei asymptomatischen HIV-Seropositiven oder bei Patienten mit AIDS. I…