Subarachnoidalblutung mit Lungenödem und elektrokardiographischen Veränderungen: Differentialdiagnose des Myokardinfarkts
R. Nau, P. Scheidt, B.-D. Gonska, H. W. Prange · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1992 · Heft 17 · S. 658-662
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 32jähriger Patient (Gewicht 132 kg, Größe 190 cm) wurde plötzlich bewußtlos und zyanotisch; der Puls war nicht tastbar. Im Elektrokardiogramm zeigte sich Kammerflattern. Nach erfolgreicher Reanimation lag der Blutdruck um 200/100 mm Hg; der Patient bewegte zeitweise Arme und Beine, ohne jedoch das Bewußtsein wiederzuerlangen. Neurologische Herdsymptome und ein Meningismus waren nicht nachzuweisen. Wiederholte Elektrokardiographien ergaben ST-Strekken-Hebungen und später zusätzlich terminale T-Negativierungen; klinisch und radiologisch bestand ein ausgeprägtes Lungenödem. Die Konzentration der…