Rhinozerebrale Mucor-Mykose unter Deferoxamin-Therapie
A. Ammon, K. W. Rumpf, C. P. Hommerich, W. Behrens-Baumann, R. Rüchel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1992 · Heft 38 · S. 1434-1438
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 24jährige Patientin befand sich seit 1988 in der Vollremission einer akuten myeloischen Leukämie; wegen einer Panzytopenie mußten jedoch ständig Erythrozyten und Thrombozyten transfundiert werden. Aufgrund einer zunehmenden transfusionsbedingten Siderophilie mit Ferritinwerten um 10 000 ng/ml wurde eine intermittierende intravenöse Behandlung mit Deferoxamin (je 5 g im Anschluß an die Transfusion) eingeleitet. 7 Monate nach Beginn dieser Therapie traten heftige linksseitige Gesichtsschmerzen sowie Rötung und Schwellung der Periorbitalregion auf. Unter dem Verdacht auf eine Sinusitis maxillar…