Lithogene und alithogene Harnsteinparameter vor und während der Behandlung mit Allopurinol
N.N. · Aktuelle Urologie · 1984 · Heft 03 · S. 134-137
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Allopurinol senkt die Harnsäure in Serum und Urin hochsignifikant. Ein Einfluß auf Kreatinin, Kalzium, Magnesium, anorganisches Phosphat, Oxalat, Zitrat, Pyrophosphat oder den Urin-pH läßt sich nicht nachweisen. Eine Behandlung mit Allupurinol bei Harnsteinpatienten erscheint erst ab einer Harnsäureausscheidung von 3,5-4 mmol/24 Std. (588-672 mg) bzw. einem molaren Harnsäure-Kreatinin-Quotienten im Urin von mindestens 0,3 sinnvoll, da die harnsäuresenkende Wirkung im Urin sowohl absolut wie relativ von der Höhe des Ausgangsbefundes abhängig ist und erst ab diesem Wert mit einer Senkung von 30% un…